EchoPads

Physical Prototyping
Grundlagen Interaktiver Gestaltung
Jahr: 2026
Figma
Arduino IDE
Processing
After Effects
Premiere Pro

„EchoPads“ ist ein haptisches Interface, das die Grenze zwischen menschlichem Input und maschineller Antwort erforscht. Das Projekt nutzt einfache Materialien wie Pappe und Klebeband, um ein komplexes System zur rhythmischen Signalverarbeitung greifbar zu machen.

Poster Endpräsentation

// Poster zur Endpräsentation

Über das Projekt

Die technische Realisierung der EchoPads entstand als Teamarbeit im Rahmen eines Zweier-Projekts. Die explizite Vorgabe lautete, das äußere Werkstück des Prototyps ausschließlich aus Pappe und Klebeband zu konstruieren. Im Inneren des Gehäuses verbirgt sich die Hardware: Ein Arduino-Mikrocontroller, der über die Entwicklungsumgebung Processing programmiert wurde, steuert die gesamte Interaktion. Das Herzstück bilden zwei Soundsensoren, die zur akustischen Isolation und präziseren Signalerkennung jeweils in eine Klopapierrolle eingelassen wurden. Ein Algorithmus vergleicht kontinuierlich die Analog-Werte der Sensoren. Ein „Tap“ des Nutzers wird nur dann als valide erkannt, wenn das Signal einen definierten Schwellenwert (Threshold) überschreitet.


Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kann der Nutzer so ein rhythmisches Muster eintippen. Registriert das System nach einer Weile keine weiteren Eingaben mehr, schaltet es automatisch in den Verarbeitungsmodus. Dies wird dem Nutzer visuell durch eine LED-Animation signalisiert. Direkt im Anschluss spielen zwei Buzzer das exakte Muster als akustisches Echo an den Nutzer zurück. Der rechte Buzzer in einer anderen Tonhöhe als der linke. Die Rythmische wiedergabe ist nur möglich, da die zeitlichen Intervalle zwischen den Eingaben vom System regestriert und gemerkt wurden.

Sobald die Technik stabil lief, startete die mediale Aufbereitung für die Endabgabe. Im hochschuleigenen Fotostudio wurden professionelle Aufnahmen und Videos für den Showcase-Film gedreht, um den Kontrast zwischen der rohen Pappe und den leuchtenden LEDs perfekt einzufangen. Der Videoschnitt erfolgte in Adobe Premiere, während visuelle Anpassungen in After Effects umgesetzt wurden. Das finale Abgabe-Poster, das das gesamte Konzept übersichtlich zusammenfasst, wurde zusätzlich in Figma gestaltet.

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